FAQ

FRAGEN UND ANTWORTEN 

Was macht biozoom Geräte so einzigartig?

biozoom ist der weltweit führende Hersteller für medizinisch validierte Wellness Tracker zur Überwachung der Ernährung. Zu diesem Zweck messen die Geräte Antioxidantien in Haut und Blut. Da sie gleichzeitig Herzfrequenz und Herzratenvariabilität überprüfen, haben die biozoom Geräte gegenüber vergleichbaren Systemen eine Alleinstellung am Weltmarkt. Dies gilt auch im Vergleich zu Wearables und Smartwatches. Zudem ermöglicht die patentierte Messtechnik (MSRRS) eine sehr genaue Messung der zu untersuchenden Stoffe. Das hilft dir Ernährung und Lebensstil in eine vernünftige Balance zu bringen. So bleibst du jung, vital und fit und verbesserst dauerhaft dein Wohlbefinden wie auch den Schutz gegen vorzeitige Alterungsprozesse.  

Wie funktioniert das Messen?

Mit Hilfe von LEDs wird Licht in deinen Handballen eingestrahlt. Das aus der Haut zurückgestreute Licht wird von mehreren Sensoren erfasst und analysiert, denn es enthält z.B. Informationen über die Menge an Antioxidantien in deinem Körper. Die entsprechende Messung startet automatisch, sobald Detektoren das Auflegen deiner Hand auf den Sensor erkannt haben. Biozoom nutzt zur Auswertung der Messung medizinisch validierte Algorithmen. Die Ergebnisse werden auf einer leicht verständlichen Skala dargestellt und erläutert. Coaching Hinweise, die dem Nutzer helfen sein Ergebnis zu verbessern, runden die Erläuterungen ab.

Was sind Antioxidantien?

Als Antioxidantien gelten alle Stoffe, die freie Radikale neutralisieren können und so den Körper vor deren schädigenden Wirkung schützen. Dies gelingt, weil sie über freie Elektronen verfügen, die den freien Radikalen zur Stabilisierung fehlen. Zu den körpereigenen Antioxidantien zählen Enzyme und kleine Proteine wie die Katalase oder Melatonin. Zu denen, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen gehören Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. Vitamin A, C, E, Flavonoide, Selen und Carotinoide.

Was bewirken Antioxidantien?

Antioxidantien sind natürliche Substanzen, die der menschliche Körper benötigt, um richtig zu funktionieren. Der Name kommt von ihrer Hauptfunktion, der Verhinderung von unerwünschter Oxidation, die oft zur Schädigung oder Zerstörung der biologischen Zellen deines Körpers führt. Die Substanzen, die die Zellen angreifen, werden freie Radikale genannt.

Wo stecken Antioxidantien drin?

• Beta-Carotin: Karotten, Bananen, Pfirsichen, Aprikosen, Nektarinen, Pflaumen, Salat, Tomaten, Spinat, Grünkohl, Melonen, Papaya, Mango, Haferflocken, Erbsen und Paprika


• Lutein: Karotten, Kürbis, Spinat, grünes Blattgemüse, Orangen und gelbe Paprika


• Lycopin: Tomaten, Tomatenmark, Wassermelone und rosa oder rote Grapefruit


• Selen: Paranüsse, Walnüsse, Knoblauch, brauner Reis und Vollkornbrot


• Vitamin C: Spargel, Beeren, Brokkoli, Kohlarten, Melone, Honig, Wassermelone, Zitronen, Orangen, Getreide, Kiwi, Kartoffeln, Spinat und Tomaten


• Vitamin E: Weizenkeimöl, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl, Distelöl, Haselnüsse, Erdnussbutter, Erdnüsse, Mais, Spinat, Brokkoli, Sojaöl, Kiwi und Mango.

Was sind freie Radikale?

Freie Radikale sind Moleküle, denen mindestens ein Elektron fehlt. Sie sind hoch reaktiv. Um sich zu stabilisieren, beschaffen sie sich Elektronen anderer Moleküle, die dadurch selbst zum freien Radikal werden, wodurch eine Kettenreaktion ausgelöst wird. In diesem Prozess werden auch gesunde Zellen des Körpers angegriffen und geschädigt. Das fördert das Entstehen unterschiedlicher Krankheiten und vorzeitiger Alterungsprozesse. Freie Radikale entstehen im normalen Stoffwechselprozess, bei der Bildung von Energie in den Mitochondrien, infolge von Entzündungsprozessen, durch UV-Einstrahlung oder Giftstoffe. Gleichzeitig übernehmen sie aber auch wichtige Funktionen in der Immunabwehr gegen Viren und Bakterien. Ihre schädigende Wirkung entsteht deshalb erst, wenn sie im Übermaß vorhanden sind.

Was ist oxidativer Stress?

Oxidativer Stress liegt vor, wenn im Körper zu viele freie Radikale entstehen oder nicht genügend Antioxidantien zu ihrer Neutralisierung verfügbar sind. Oxidativer Stress gilt deshalb als ein Auslöser von Krankheiten und vorzeitigen Alterungsprozessen.  

Was führt zu oxidativem Stress?

• Rauchen


• Einstrahlung von Sonnenlicht auf die Haut


• Bluthochdruck


• Übergewicht


• beruflicher und privater Stress


• Diabetes


• unzureichende Aufnahme von Obst und Gemüse


• Belastung durch unausgewogene körperliche Betätigung


• Schlafmangel

Was bedeutet HRV?

Die Anpassungsfähigkeit des Herzens (Herzratenvariabilität) bezeichnet die Möglichkeit des Organismus die Frequenz der Herzschläge zu verändern und an jegliche Situation anzupassen.

 

Das Herz ist eines der wichtigsten Organe im menschlichen Körper. Es schlägt aber nicht exakt regelmäßig wie eine Uhr, sondern leicht unregelmäßig, weil es ständig äußeren und inneren Reizen ausgesetzt ist, an die es sich permanent anpassen muss.
Je höher die HRV ist, desto besser kann sich der Körper in kurzer Zeit auf die unterschiedlichsten äußeren und inneren Reize einstellen. Dagegen kann eine geringe HRV auf eine gesundheitliche und altersbedingte Einschränkung hinweisen.


Die HRV wird unter anderem durch das Lebensalter, die Psyche, wie auch durch die Herzrate, die Atmung und den Trainingszustand beeinflusst. Aber auch innerhalb eines Tages kann sich die HRV durch die unterschiedlichsten Umgebungsfaktoren, wie zum Beispiel Lärm und die intern ablaufenden physiologischen und biochemischen Prozesse im Körper ändern.

Wie erreiche ich bei einer Messung mit dem biozoom Scanner die größtmögliche Präzision?

Wenn du auch die Auswirkung kleiner Veränderungen in deiner Ernährung messen willst, oder die Auswirkung einer Ernährungsumstellung so schnell wie möglich feststellen möchtest, brauchst du die maximale Messgenauigkeit, die dir der Scanner bietet. Leider hat die Natur ein paar Hürden aufgestellt, die eine perfekte Präzision unmöglich machen, egal wie gut der Sensor ist. Wenn du diese aber kennst, kannst du einiges tun, um die Genauigkeit der Messung zu optimieren.


Verwende bei der Antioxidantien Messung den langsameren Messmodus
Viele biozoom Geräte bieten zwei Modi zur Messung von Antioxidantien an. Einen schnellen Modus, der weniger präzise ist, aber nur 15 Sekunden für die Messung benötigt und einen detaillierten Modus, bei dem die Messung länger dauert und du die Hand mehrmals auf den Sensor legen musst. Verwende den langsameren Modus, wenn du Zeit hast. Der Hauptvorteil ist, dass er viele kleine Handhabungsfehler erkennt und dir Tipps gibt, wie du diese vermeiden kannst. 


Stelle sicher, dass du an der richtigen Stelle misst und ein guter Kontakt zwischen Haut und Sensor besteht
Die Stelle, an der du messen sollst, heißt Thenar. Das ist der Handballen an der Seite des Daumens. Direkt neben der Stelle, an der der Daumen an der Hand befestigt ist, kannst du einen runden und normalerweise weichen Bereich sehen und fühlen, der sich zwischen Handgelenk und Daumen befindet. Er hat typischerweise eine Wölbung, die zwischen einem Golfball und einem Tennisball liegt. Miss genau in der Mitte davon. Der aktive Bereich des Sensors wird durch blinkende LEDs hervorgehoben. Diese LEDs müssen vollständig von der Haut des Daumen bedeckt sein. Besser ist es, wenn der komplette Sensor und sogar ein Teil des Bereichs um den Sensor herum abgedeckt ist.

Damit du leichter und schneller die richtige Position zum Messen findest, haben die neueren biozoom Scanner eine 3-D Linie (Rille) als Positionierhilfe.  Wenn du deine Handposition an dieser Rille ausrichtest, dann ist sie gut auf dem Sensor platziert.

 
Die folgenden typischen Fehler können dazu führen dass du den Sensor nicht gut abdeckst, ungenaue Ergebnisse erhältst oder die Messung wiederholen musst:

  • Ein Teil des Sensors ist nicht von deiner Haut bedeckt und Licht tritt aus

  • Es befindet sich Luft zwischen deiner Haut und dem Sensor (was oft passiert, wenn du zu sehr in Richtung Mitte der Handfläche misst, wo deine Hand nicht mehr nach außen gebogen ist)

  • Es trifft helles Licht auf den Handrücken (siehe weiter unten)

Lege deine Hand in gleicher Weise auf den Sensor
Du kannst ein wenig Präzision hinzufügen, wenn du die Hand in gleicher Weise und mit ähnlichen Anpressdruck auf den Sensor legst. Den idealen Anpressdruck erreichst du, wenn du die Hand mit ihrem Eigengewicht auf dem Sensor ruhen lässt. Benutze nicht die Muskeln des Arms, um die Hand anzuheben oder auf den Sensor zu drücken. Der ideale Anpressdruck entspricht etwa einem Gewicht von 800 g, also etwa zwei Pfund. 
Der Grund dafür ist, dass dein Blut Antioxidantien enthält. Wenn du zu stark gegen den Sensor drückst, drückst du etwas Blut aus der Haut und veränderst damit den tatsächlichen Antioxidantienspiegel an dieser Stelle. Der Sensor hat eine Funktion, die den Effekt der Kontaktkraft kompensiert. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, einen perfekten Anpressdruck zu erhalten. Aber wenn der Anpressdruck ideal ist, erhältst du trotzdem ein etwas genaueres Ergebnis.


Miss zur gleichen Zeit des Tages
Während des Schlafs entspannt und erholt sich dein Körper. Das kannst du auch am Antioxidantienwert sehen. Die meisten Menschen haben morgens einen höheren Wert und während der Aktivität und dem Stress des Tages sinkt der Wert und ist abends am niedrigsten. Bei manchen Menschen steigt er direkt nach einer gesunden Mahlzeit und einer Mittagspause an. Die Änderungen zwischen morgens und abends haben typischerweise eine Größenordnung von 0,1 bis 0,5.

 

Miss immer mit demselben Scanner
Auch wenn alle Sensoren kalibriert sind, gibt es kleine Unterschiede zwischen verschiedenen Scannern. Um genau zu sehen, wie z.B. der Antioxidantienspiegel Veränderungen in deiner Ernährung widerspiegelt, solltest du nur Messungen vergleichen, die mit demselben Scanner durchgeführt wurden. Dies ist eine allgemeine Regel. Sie gilt deshalb auch für andere Messgeräte. Zum Beispiel solltest du immer dieselbe Waage verwenden, wenn du dein Gewicht kontrollierst.

 

Nur auf trockener Haut messen
Wenn deine Haut nass ist, kann dies den Sensor verwirren und die Ergebnisse könnten ungenau sein. Miss deshalb nur auf trockener Haut. Auch wenn du deine Hände wäschst und anschließend gründlich abtrocknest, bleibt immer noch etwas Wasser auf der Haut zurück. Es wird einen kleinen Einfluss auf die Messung haben, daher ist es besser, 30 Minuten nach dem Händewaschen zu warten, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten.

 

Entspanne dich während der Messung und bewege deine Hand nicht
Es ist wichtig, dass du deine Hand während der Messung ruhig hältst. Der Sensor führt eine Reihe von verschiedenen Messungen durch und vergleicht die Ergebnisse. Wenn sich die Hand zwischen den Messungen bewegt oder der Kontakt zum Sensor variiert, funktioniert der Vergleich weniger gut.

 

Messen Sie nicht an Hautstellen, die mit Kosmetika, insbesondere Sonnenschutzmitteln, behandelt wurde
Lotionen, Kosmetika, Selbstbräunungsprodukte und Sonnenblocker enthalten oft optisch aktive Substanzen. Wenn wir Sonnenblocker als Beispiel nehmen, ist es offensichtlich, dass sie dafür gemacht sind, Licht vom Eindringen in die Haut abzuhalten. Der biozoom Scanner verwendet Licht für die Messung und muss sehr empfindlich sein, um die Antioxidantien zu messen. Wenn dieses Licht blockiert wird, funktioniert die Messung nicht. Auch wenn du keine kosmetischen Produkte zum Schutz deiner Hände verwendest, musst du achtsam sein. Wenn du beispielweise Sunblocker verwendest, hast du zum Auftragen vermutlich deine Hände benutzt (es sei denn, du verwenden ein Spray oder lässt dich von jemand anderem behandeln). Sei dir bewusst, dass dies zu falschen Messwerten führen kann.


Nur an gesunder Haut messen
Wenn du an einer Hauterkrankung leidest, kann der Sensor wahrscheinlich nicht richtig messen, da er nur für gesunde Haut kalibriert ist. 

 

Vermeide körperliche Betätigung unmittelbar vor der Messung
Wenn du dich unmittelbar vor der Messung körperlich betätigst, wirkt sich das meist auf dein Messergebnis aus. Ein Vergleich mit früheren Messungen ist dann kaum möglich. Wenn du
 eine maximale Messgenauigkeit wünschst, solltest du vorsichtshalber erst eine Stunde nach der körperlichen Belastung messen.
 

Vermeide Sonnenlicht bei der Messung
Helles Licht kann durch deine Hand dringen. Du kannst das ausprobieren, indem du die LED-Taschenlampe deines Smartphones einschaltest und einen Finger darauf legst. Du siehst, dass vor allem rotes Licht ganz durch deinen Finger dringt. Sonnenlicht ist noch stärker und kann deine Hand ganz durchdringen. Deshalb weigert sich der biozoom Scanner, bei direktem Sonnenlicht zu messen. Wenn Sie die maximale Präzision wünschst, solltest du sicherstellen, dass während der Messung kein helles Licht auf deinen Handrücken trifft. Normales Deckenlicht ist kein Problem.

 

Trägst du bei der Arbeit Handschuhe?
Wenn du bei der Arbeit Handschuhe trägst, hat dass manchmal einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis der  Antioxidantienmessung. Du erhältst bessere Ergebnisse, wenn du immer vor der Arbeit misst.

 

Arbeitest du viel im Freien?
Wenn deine Haut während der Arbeit lange der Sonne ausgesetzt ist, kommt es infolge der UV-Einstrahlung meist zum Abfall der Antioxidantienmesswerte. Du solltest deshalb morgens messen, um diesen Einfluss zu vermeiden. 

 

Hast du ein Tattoo auf der Handinnenfläche?
Die Farbe des Tatoos wird das Ergebnisse beeinflussen. Wie wäre es mit der Messung an der linken Hand? 

 

Bist du krank?
Wenn du eine Erkältung oder eine andere Krankheit hast, bedeutet das Stress für deinen Körper. Sei dir bewusst, dass deine Messwerte in einem solchen Fall normalerweise sinken. Warte, bis du dich erholt hast, bevor du Ergebnisse vergleichst.