Medizinische Studien

Bevor eine neue Technologie im Bereich Health Care (Gesundheit) auf den Markt kommt, muss sie klinisch geprüft (validiert) werden. Hinsichtlich dieser medizinischen Validierung arbeitet biozoom mit allen relevanten Koryphäen der jeweiligen medizinischen Fakultäten zusammen.

 

       Gemüse- Studie Dezember 2020

  •  Obwohl Gemüse für die menschliche Gesundheit von Vorteil ist, wird in vielen Ländern die      empfohlene Gemüsezufuhr nicht erreicht. Um die Gemüsezufuhr beurteilen zu können, ist es wichtig, den Gemüsekonsum zu verstehen. Daher führten wir eine Querschnitts- und Interventionsstudie an 26 gesunden Personen (50% Frauen; 37,0 ± 8,9 Jahre) durch und schätzten die Gemüsezufuhr auf der Grundlage des kutanen Carotinoidspiegels (CCL) mit einem nichtinvasiven Haut-Carotinoid-Sensor unter Berücksichtigung dieses Gemüses Saftaufnahme kann CCL erhöhen. Die Teilnehmer konsumierten 4 Wochen lang täglich Gemüsesaft mit 350 g Gemüse. Die Carotinoidspiegel im Blut und der CCL wurden 12 Wochen lang gemessen. Die Querschnittsanalyse zeigte eine signifikante positive Korrelation zwischen CCL und Gemüsezufuhr ( r= 0,489). Der Verzehr von Gemüsesaft erhöhte den CCL und die Blutspiegel von α-Carotin, β-Carotin und Lycopin signifikant ( p <0,05). Der Korrelationskoeffizient zwischen Blutspiegel und CCL für Lycopin war kleiner ( r = 0,001) als der zwischen Blutspiegel und CCL für α-Carotin ( r = 0,523) und β-Carotin ( r = 0,460), wahrscheinlich aufgrund der Bioverfügbarkeit Unterschiede. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nicht-invasive Haut-Carotinoid-Messungen zur Bestimmung der Gemüsezufuhr wirksam sind und Gemüsesaft die CCL signifikant erhöht. Veröffentlicht wurde die Studie "Cutaneous Carotenoid Level Measured by Multiple Spatially Resolved Reflection Spectroscopy Sensors Correlates with Vegetable Intake and Is Increased by Continual Intake of Vegetable Juice". Mehr über die Studie hier

       Studie für Weltraumforschung NASA Q1- 2016

  • Dass unsere Antioxidantien Messung medizinisch und wissenschaftlich auch international anerkannt ist, macht der Einsatz im Raumfahrtprogramm der NASA deutlich. Die biozoom Messgeräte sind Teil des Projekts “Human Exploration Research Analog (HERA) Campaign” und werden sowohl in den USA beim anstehenden Experiment „Effects of 30 days of Isolation and Confinement on Hippocampal Volume and Visuo-Spatial Memory” eingesetzt, als auch beim internationalen NASA Projekt in China. Primäres Ziel ist die Untersuchung des Einflusses von Isolation im HERA Habitat auf die strukturelle und funktionelle Plastizität des Gehirns, kognitive Leistungsfähigkeit und das subjektive Befinden und ihre Zusammenhänge mit neurophysiologischen Biomarkern. Die Projekte werden vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wissenschaftlich unterstützt.

       Neonatale Wissenschaftliche Studie 2015

  • In einer Dissertation an der Universität Rostock wurde das antioxidative Potential von Schwangeren und Neugeborenen untersucht. Bekannt ist, dass es bei Schwangerschaft und Geburt zu einer bedingten Zunahme an freien Radikalen kommt. Bis zu 80% der Todesfälle von Neugeborenen im ersten Lebensmonat werden durch Krankheiten verursacht, die mit der Formierung von freien Radikalen in Verbindung stehen. Es zeigte sich bei dieser Untersuchung, dass während der Geburtswehen und einen Tag nach der Geburt das antioxidative Potential der Mutter stark abnimmt, während das Neugeborene einen signifikant höheren Level hat. In einigen Fällen konnte mit Hilfe der Messungen sogar der Geburtstermin vorhergesagt werden.

       Schulstudie 2013

  • In einer wissenschaftlichen Studie von Prof. Lademann/Charité Berlin mit 50 Schülern wurde nachgewiesen, dass die Messung von Antioxidantien beim Nutzer zu einer positiven Veränderung seiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hervorruft, denn Messergebnis und Verhalten sind direkt gekoppelt. Gehen die Veränderungen in die richtige Richtung, steigen die Messwerte, was den Nutzer bestärkt sein aktuelles Verhalten beizubehalten, z.B. in dem er mehr Obst und Gemüse isst. Gehen sie in die andere Richtung, justiert er sein Verhalten so lang neu, bis steigende Werte ihn auf den richtigen Weg führen. Vor diesem Hintergrund verbesserten die Schüler ihre Messwerte innerhalb eines Monats im Durchschnitt um einen Skalenwert. Um die Verstetigung zu überprüfen, wurden sie nach sechs Monate erneut gemessen. Gegenüber dem Ausgangswert zu Beginn der Studie lagen die Durchschnittswerte noch etwas höher. Darüber hinaus hatten 41% der Raucher das Rauchen aufgegeben, da Raucher im Normalfall niedrigere Messwerte haben als Nichtraucher. (siehe Journal of Biophotonics 1-12, 2013 (Titel: „Spectroscopic biofeedback on cutaneous carotenoids as part of a prevention program could be effective to raise health awareness in adolescents“)). Die Ergebnisse zeigen, welchen Einfluss die Biofeedback-Messung auf das aktuelle Verhalten des Menschen hat.

       Medizinische Validierung an der Charité Berlin Hautphysiologie 2012

  • Auf dem Gebiet der Bestimmung das antioxidativen Status Messung arbeiten wir mit bspw. mit Prof. Lademann, dem Leiter der Berliner Hautphysiologie (Charité) zusammen. Er ist der weltweit führende Wissenschaftler im Bereich der nicht-invasiven Messung von Antioxidantien und hat die Validierung des Messgeräts durchgeführt. In der entsprechenden Studie konnte gezeigt werden, dass die Messwerte des biozoom Messgeräts sehr gut mit den Messwerten eines anerkannten Referenzsystems übereinstimmen. Auf dem Gebiet der Bestimmung der Herzraten Variabilität (HRV) hat biozoom eine Kooperation mit Prof. Dr. Thomas Loew, dem Leiter der Psychosomatik des Regensburger Universitätsklinikums, konstatiert. Ferner ist er Chefarzt der psychosomatischen Station der Klinik Donaustauf und seit 2012 Vizepräsident der Gesellschaft Europäischer Ärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Association of European Physicians for Psychosomatic Medicine and Psychotherapy, AEPM). Die Ergebnisse wurden im Journal of Biophotonics (1-9, 2012) (Titel: „Comparison of two methods for noninvasive determination of carotenoids in human and animal skin: Raman spectroscopy versus reflection spectroscopy“) publiziert. Klicken Sie hier um zur Studie zu gelangen. Die Überprüfung des Einflusses von Ernährung, Lebensgewohnheiten und soziokulturellen Faktoren auf das antioxidative Potential stand im Fokus einer anderen Dissertation. Prof. John von der Universität Osnabrück setzt das System erfolgreich im Bereich der Arbeitsmedizin ein.

       Weitere Publikationen über den Einsatz des Biozoom Scanners in wissenschaftlichen Studien

  • Bich Na Lee et al., “Influence of chemotherapy on the antioxidative status of human skin”, ANTICANCER RESEARCH 36, 4086-4096, 2016 - zum Artikel

  • Maxim M. Darvin et al., „Comparison of two methods for noninvasive determination of carotenoids in human and animal skin: Raman spectroscopy versus reflection spectroscopy“, Journal of Biophotonics 5, No. 7, 550–558, 2012 - zum Artikel

  • Maxim M. Darvin et al., “Multiple spatially resolved reflection spectroscopy for in vivo determination of carotenoids in human skin and blood”, Laser Physics Letters, 13, 2016 - zum Artikel

  • Kerstin H. Gehlich et al., „Fruit and vegetable consumption is associated with improved mental and cognitive health in older adults from non-Western developing countries”, Public Health Nutrition, 1-8, 2018 - zum Artikel

  • Kerstin H. Gehlich et al., „Consumption of fruits and vegetables: improved physical health, mental health, physical functioning and cognitive health in older adults from 11 European countries”, Aging & Mental Health, 2019 - zum Artikel

  • Sora Jung et al., „Antioxidants in Asian-Korean and Caucasian skin: The influence of nutrition and stress”, Skin Pharmacol Physiol 27, 293–302, 2014 - zum Artikel

  • Julia Klein et al., “Noninvasive measurements of carotenoids in bovine udder by reflection spectroscopy“, Journal of Biomedical Optics, 17(10), October 2012 - zum Artikel

  • Julia Klein et al., “Analysis of the correlation dermal and blood carotenoids in female cattle by optical method”, Journal of Biomedical Optics 18(6), 2013 - zum Artikel 

  • J. Lademann et al., “Hautkarotinoide als Markersubstanzen für Ernährung und Stress“, Kosmetische Medizin, 1.15, 2015 - zum Artikel

  • J. Lademann et al., „Cutaneous carotenoids: The mirror of lifestyle”, Skin Pharmacology and Physiology, 27, 201–207, 2014 - zum Artikel

  • Hanne Meater, “Das kutan messbare antioxidative Potential von Schwangeren und Neugeborenen“, Dissertation Universität Rostock, 2012 - Download

  • H. Maeter, “Case study: in vivo stress diagnostics by spectroscopic determination of the cutaneous carotenoid antioxidant concentration in midwives depending on shift work”, Laser Physics Letters, 10, 2013 - zum Artikel

  • Martine C. Meinke et al., „Comparison of different cutaneous carotenoid sensors and influence of age, skin type, and kinetic changes subsequent to intake of a vegetable extract”, Journal of Biomedical Optics 21(10), October 2016 - zum Artikel

  • M. C. Meinke et al., „Multiple spatially resolved reflection spectroscopy to monitor cutaneous carotenoids during supplementation of fruit and vegetable extracts in vivo“, Skin Research Technology, 1-4, 2017 - zum Artikel

  • M. C. Meinke et al., „Influences of Orally Taken Carotenoid-Rich Curly Kale Extract on Collagen I/Elastin Index of the Skin”, Nutrients, 9, 2017 - zum Artikel

  • Ruo-Xi Yu et al., “Spectroscopic biofeedback on cutaneous carotenoids as part of a prevention program could be effective to raise health awareness in adolescents”, Journal of Biophotonics, 1-12, 2013 - zum Artikel

ÜBER UNS

Wir sind ein dynamisches Unternehmen, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, Biowerte in der Haut messbar zu machen. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben diese im Herzen von Deutschlands, in Kassel. Unsere Geräte sind medizinisch validiert und werden bereits seit Jahren erfolgreich in Kliniken eingesetzt. 

 

biozoom kontrolliert deine Ernährung und sagt dir, ob dein Körper mit ausreichend Vitalstoffen versorgt ist, um dich vor Erkältungs- und Zivilisationskrankheiten zu schützen.

 

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